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Lebensbilder von Ingenieurwissenschaftlern
105,00 CHF *
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Biographien haben schon immer das besondere Interesse des Lesers gefunden. In kei ner anderen Form der Vermittlung geschichtlicher Kenntnisse vereinen sich auf so di rekte Weise Allgemeines und Einzelnes, Gesellschaftliches und Individuelles. Wahrend historische Gesamtdarstellungen dem Leben und Wirken bedeutender Personlichkei ten in der Regel wenig Raum zumessen konnen, heben Lebensbilder gerade das Einma lige hervor, ohne dabei das groBe historische Geschehen auszusparen, das die Spezifik der besonderen Leistung erst plastisch hervortreten laBt. Leuchtkraft und Anschaulich keit gewinnen historische Vorgange in dem MaS, wie deren Darstellung der abstrakten Form entkleidet wird. Biographien, wem immer sie gelten, konnen des konkreten Ma terials am wenigsten entbehren. Uber Lebensbeschreibungen ist in der Geschichte viel nachgedacht worden. Es haben sich dazu sowohl Autoren geauBert, die den Lebensweg und die Leistungen bedeutender Politiker, Kunstler und Wissenschaftler nachzeichne ten, als auch jene, die der Nachwelt ihre Autobiographie hinterlieBen. Erich Miihsam bemerkt in seiner Selbstbiographie: »Nur im Zusammenhang mit dem Weltgeschehen haben die Begebenheiten im Leben des einzelnen Interesse fUr die Ge samtheit. Wessen Privatleben niemars die Zentren des Gesellschaftslebens beriihrt, dessen Biographie kann fur Seelenforscher hochst wichtig sein, die Allgemeinheit geht sie nichts an« 11/. Gesellschaft und Personlichkeit sind nicht identisch, in der Erfahrung des taglichen Lebens treten sie nicht selten als Gegensatze auf. Gerade deshalb ist das Spannungsfeld hochst bedeutsam, das Individuum und Gesellschaft umschlossen halt. Urn mit Marx zu argumentieren: » . . . das menschliche Wesen ist kein dem einzelnen Individuum innewohnendes Abstraktum.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 15.08.2020
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Luftfrauen
29,90 CHF *
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Charlotte Kohn interviewte jüdische Frauen, die vor und nach dem Holocaust geboren wurden, wobei sie auf deren unterschiedliche Identifizierungen und Lebenseinstellungen achtete. Ihr Interesse orientierte sich an der eigenen Betroffenheit und fragte nach dem familiären und sozialen Umkreis, der Persönlichkeitsentwicklung, Einstellung zur Weiblichkeit, Stellenwert der Shoa, der Religion, der Tradition, der Partnerwahl, des Berufes, der politische Ausrichtung und der Zukunftsperspektiven. Achtzehn dieser Interviews zeigt sie uns nun als spannungsgeladene Lebensbeschreibungen. Das Leben sämtlicher Frauen, die sich ihr für ein Interview zur Verfügung stellten, hat eine gemeinsame Prägung durch die Shoa. Selbst Frauen, die rechtzeitig fliehen konnten oder erst nach 1945 geboren wurden, sind durch diesen Zivilisationsbruch traumatisiert. Die Folgeerscheinungen einer solchen extremen Ausgrenzung, der völlige Verlust jedes Menschenrechtes bis hin zur Vernichtung, sind bis heute katastrophal.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 15.08.2020
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Franziskus von Assisi. Das Armutsideal
21,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Armutsverständnis ist kein Novum des franziskanischen Ordens. Das Gebot der absoluten Kontinenz entstand nicht erst aus den Idealvorstellungen des Franziskus von Assisi, sondern es existierte bereits im zwölften Jahrhundert unter den Zisterziensern sowie den Prämonstratensern. Beide zielten darauf ab, 'Arme Christen' zu sein. Allerdings prägten auch die Waldenser und die Dominikaner ihren jeweils eigenen Armutsbegriff. Dennoch sieht die Forschung das Armutsideal des Franziskus als radikal, vielleicht auch als das radikalste Modell an. Aus der Perspektive dieser Radikalität scheint es interessant, das Verständnis von Franziskus in Bezug auf das Ideal der Armut innerhalb dieser Seminararbeit näher zu beleuchten. Allerdings sei erwähnt, dass Franziskus neben dem Armutsideal noch weitere Ideale auslebte und auch forderte, wie zum Beispiel Demut, Keuschheit sowie Friedfertigkeit. Jedoch brachte innerhalb der Forschung kein anderes Ideal so viele hermeneutische Kontroversen hervor, wie das franziskanische Armutsprinzip. Zunächst wird Franziskus¿ Leben thematisiert, um zu zeigen, wie sich sein Dasein sich im Verlauf seines kurzen Lebens so kontrastierend wandeln konnte. Hierfür wird das Augenmerk vor allem auf die prägendsten Bekehrungsvisionen gelegt, da diese wichtig sind, um den Wandel nachzuvollziehen. Im Anschluss daran wird gezeigt, wie Franziskus und letztlich auch seine Mitbrüder dessen Verständnis von Armut umgesetzt haben, d. h., es wird nach Franziskus¿ Armutsverständnis gefragt. Dabei werden vor allem zwei Quellen herangezogen. Die Drei-Gefährten-Legende und die Lebensbeschreibungen von Thomas von Celano beleuchten die Armut beziehungsweise das Verständnis von Franziskus dazu sehr ausführlich. Dieses Verständnis und die damit verbundene Forderung innerhalb der Bullierten Regel sowie der Nicht bullierten Regel führten zu Lebzeiten des Franziskus, aber auch weit bis über seinen Tod hinaus zu Problemen. Franziskus versuchte, dem unter anderem mit seinem Testament entgegenzuwirken. Diese Probleme und ihre Lösungsversuche werden, wenn auch nur skizzenhaft, zum Schluss thematisiert. Hierbei werden auch einige Kritiker erwähnt, welche offenbar schon während der Entwicklung des Armutsideals durch Franziskus gegen dieses Modell arbeiteten und es auch nach seinem Tod bekämpften.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 15.08.2020
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Franziskus von Assisi. Das Armutsideal
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Armutsverständnis ist kein Novum des franziskanischen Ordens. Das Gebot der absoluten Kontinenz entstand nicht erst aus den Idealvorstellungen des Franziskus von Assisi, sondern es existierte bereits im zwölften Jahrhundert unter den Zisterziensern sowie den Prämonstratensern. Beide zielten darauf ab, 'Arme Christen' zu sein. Allerdings prägten auch die Waldenser und die Dominikaner ihren jeweils eigenen Armutsbegriff. Dennoch sieht die Forschung das Armutsideal des Franziskus als radikal, vielleicht auch als das radikalste Modell an. Aus der Perspektive dieser Radikalität scheint es interessant, das Verständnis von Franziskus in Bezug auf das Ideal der Armut innerhalb dieser Seminararbeit näher zu beleuchten. Allerdings sei erwähnt, dass Franziskus neben dem Armutsideal noch weitere Ideale auslebte und auch forderte, wie zum Beispiel Demut, Keuschheit sowie Friedfertigkeit. Jedoch brachte innerhalb der Forschung kein anderes Ideal so viele hermeneutische Kontroversen hervor, wie das franziskanische Armutsprinzip. Zunächst wird Franziskus¿ Leben thematisiert, um zu zeigen, wie sich sein Dasein sich im Verlauf seines kurzen Lebens so kontrastierend wandeln konnte. Hierfür wird das Augenmerk vor allem auf die prägendsten Bekehrungsvisionen gelegt, da diese wichtig sind, um den Wandel nachzuvollziehen. Im Anschluss daran wird gezeigt, wie Franziskus und letztlich auch seine Mitbrüder dessen Verständnis von Armut umgesetzt haben, d. h., es wird nach Franziskus¿ Armutsverständnis gefragt. Dabei werden vor allem zwei Quellen herangezogen. Die Drei-Gefährten-Legende und die Lebensbeschreibungen von Thomas von Celano beleuchten die Armut beziehungsweise das Verständnis von Franziskus dazu sehr ausführlich. Dieses Verständnis und die damit verbundene Forderung innerhalb der Bullierten Regel sowie der Nicht bullierten Regel führten zu Lebzeiten des Franziskus, aber auch weit bis über seinen Tod hinaus zu Problemen. Franziskus versuchte, dem unter anderem mit seinem Testament entgegenzuwirken. Diese Probleme und ihre Lösungsversuche werden, wenn auch nur skizzenhaft, zum Schluss thematisiert. Hierbei werden auch einige Kritiker erwähnt, welche offenbar schon während der Entwicklung des Armutsideals durch Franziskus gegen dieses Modell arbeiteten und es auch nach seinem Tod bekämpften.

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Stand: 15.08.2020
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Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten
12,00 CHF *
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Als Michelangelo in Konstantinopel landet, weiss er, dass er damit den Zorn des Papstes Julius II. provoziert hat und befürchtet seine Exkommunizierung. Verärgert über die schlechte Zahlungsmoral des Papstes, hat er die Arbeit an dessen Grabmal in Rom als Baustelle zurückgelassen und ist nach Florenz geflüchtet. Aber wie hätte er die Einladung des Sultans Bajezid II., eine Brücke über das Goldene Horn, von Konstantinopel zum nördlichen Vorort Pera, zu bauen, ablehnen können? Es ist ein mit 50 000 Dukaten gut bezahltes Projekt, und umso reizvoller, als Leonardo da Vinci, sein ewiger Rivale, zwanzig Jahre zuvor daran gescheitert ist. Konstantinopel ist 1506 ein kosmopolitisches und tolerantes Handelszentrum, in dem sich Christen und Juden frei bewegen dürfen, Refugium der gerade erst von den katholischen Königen aus Spanien vertriebenen Juden, fremd und voller Verführungen für den asketisch lebenden, seinem Werk verpflichteten Michelangelo. Aber nach der Begegnung mit einer hermaphroditischen Schönheit aus Andalusien hat er die Vision einer Brücke, einer Brücke zwischen Orient und Okzident. Das Erdbeben von 1509 wird die Fundamente dieser Brücke zerstören, es bleiben nur die Spuren von Michelangelos osmanischer Episode in seinem späteren Werk. Énard zeichnet das Künstlerporträt Michelangelos, und er füllt, in einer unaufhebbaren Grauzone zwischen Fiktion und historischer Wahrscheinlichkeit, die wenigen Wochen aus, die in den zeitgenössischen Lebensbeschreibungen des Renaissancegenies weisse Flecken geblieben waren.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 15.08.2020
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Lebensbilder von Ingenieurwissenschaftlern
56,53 € *
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Biographien haben schon immer das besondere Interesse des Lesers gefunden. In kei ner anderen Form der Vermittlung geschichtlicher Kenntnisse vereinen sich auf so di rekte Weise Allgemeines und Einzelnes, Gesellschaftliches und Individuelles. Wahrend historische Gesamtdarstellungen dem Leben und Wirken bedeutender Personlichkei ten in der Regel wenig Raum zumessen konnen, heben Lebensbilder gerade das Einma lige hervor, ohne dabei das groBe historische Geschehen auszusparen, das die Spezifik der besonderen Leistung erst plastisch hervortreten laBt. Leuchtkraft und Anschaulich keit gewinnen historische Vorgange in dem MaS, wie deren Darstellung der abstrakten Form entkleidet wird. Biographien, wem immer sie gelten, konnen des konkreten Ma terials am wenigsten entbehren. Uber Lebensbeschreibungen ist in der Geschichte viel nachgedacht worden. Es haben sich dazu sowohl Autoren geauBert, die den Lebensweg und die Leistungen bedeutender Politiker, Kunstler und Wissenschaftler nachzeichne ten, als auch jene, die der Nachwelt ihre Autobiographie hinterlieBen. Erich Miihsam bemerkt in seiner Selbstbiographie: »Nur im Zusammenhang mit dem Weltgeschehen haben die Begebenheiten im Leben des einzelnen Interesse fUr die Ge samtheit. Wessen Privatleben niemars die Zentren des Gesellschaftslebens beriihrt, dessen Biographie kann fur Seelenforscher hochst wichtig sein, die Allgemeinheit geht sie nichts an« 11/. Gesellschaft und Personlichkeit sind nicht identisch, in der Erfahrung des taglichen Lebens treten sie nicht selten als Gegensatze auf. Gerade deshalb ist das Spannungsfeld hochst bedeutsam, das Individuum und Gesellschaft umschlossen halt. Urn mit Marx zu argumentieren: » . . . das menschliche Wesen ist kein dem einzelnen Individuum innewohnendes Abstraktum.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 15.08.2020
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Luftfrauen
24,00 € *
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Charlotte Kohn interviewte jüdische Frauen, die vor und nach dem Holocaust geboren wurden, wobei sie auf deren unterschiedliche Identifizierungen und Lebenseinstellungen achtete. Ihr Interesse orientierte sich an der eigenen Betroffenheit und fragte nach dem familiären und sozialen Umkreis, der Persönlichkeitsentwicklung, Einstellung zur Weiblichkeit, Stellenwert der Shoa, der Religion, der Tradition, der Partnerwahl, des Berufes, der politische Ausrichtung und der Zukunftsperspektiven. Achtzehn dieser Interviews zeigt sie uns nun als spannungsgeladene Lebensbeschreibungen. Das Leben sämtlicher Frauen, die sich ihr für ein Interview zur Verfügung stellten, hat eine gemeinsame Prägung durch die Shoa. Selbst Frauen, die rechtzeitig fliehen konnten oder erst nach 1945 geboren wurden, sind durch diesen Zivilisationsbruch traumatisiert. Die Folgeerscheinungen einer solchen extremen Ausgrenzung, der völlige Verlust jedes Menschenrechtes bis hin zur Vernichtung, sind bis heute katastrophal.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 15.08.2020
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Franziskus von Assisi. Das Armutsideal
14,40 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Armutsverständnis ist kein Novum des franziskanischen Ordens. Das Gebot der absoluten Kontinenz entstand nicht erst aus den Idealvorstellungen des Franziskus von Assisi, sondern es existierte bereits im zwölften Jahrhundert unter den Zisterziensern sowie den Prämonstratensern. Beide zielten darauf ab, 'Arme Christen' zu sein. Allerdings prägten auch die Waldenser und die Dominikaner ihren jeweils eigenen Armutsbegriff. Dennoch sieht die Forschung das Armutsideal des Franziskus als radikal, vielleicht auch als das radikalste Modell an. Aus der Perspektive dieser Radikalität scheint es interessant, das Verständnis von Franziskus in Bezug auf das Ideal der Armut innerhalb dieser Seminararbeit näher zu beleuchten. Allerdings sei erwähnt, dass Franziskus neben dem Armutsideal noch weitere Ideale auslebte und auch forderte, wie zum Beispiel Demut, Keuschheit sowie Friedfertigkeit. Jedoch brachte innerhalb der Forschung kein anderes Ideal so viele hermeneutische Kontroversen hervor, wie das franziskanische Armutsprinzip. Zunächst wird Franziskus¿ Leben thematisiert, um zu zeigen, wie sich sein Dasein sich im Verlauf seines kurzen Lebens so kontrastierend wandeln konnte. Hierfür wird das Augenmerk vor allem auf die prägendsten Bekehrungsvisionen gelegt, da diese wichtig sind, um den Wandel nachzuvollziehen. Im Anschluss daran wird gezeigt, wie Franziskus und letztlich auch seine Mitbrüder dessen Verständnis von Armut umgesetzt haben, d. h., es wird nach Franziskus¿ Armutsverständnis gefragt. Dabei werden vor allem zwei Quellen herangezogen. Die Drei-Gefährten-Legende und die Lebensbeschreibungen von Thomas von Celano beleuchten die Armut beziehungsweise das Verständnis von Franziskus dazu sehr ausführlich. Dieses Verständnis und die damit verbundene Forderung innerhalb der Bullierten Regel sowie der Nicht bullierten Regel führten zu Lebzeiten des Franziskus, aber auch weit bis über seinen Tod hinaus zu Problemen. Franziskus versuchte, dem unter anderem mit seinem Testament entgegenzuwirken. Diese Probleme und ihre Lösungsversuche werden, wenn auch nur skizzenhaft, zum Schluss thematisiert. Hierbei werden auch einige Kritiker erwähnt, welche offenbar schon während der Entwicklung des Armutsideals durch Franziskus gegen dieses Modell arbeiteten und es auch nach seinem Tod bekämpften.

Anbieter: Thalia AT
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Franziskus von Assisi. Das Armutsideal
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Armutsverständnis ist kein Novum des franziskanischen Ordens. Das Gebot der absoluten Kontinenz entstand nicht erst aus den Idealvorstellungen des Franziskus von Assisi, sondern es existierte bereits im zwölften Jahrhundert unter den Zisterziensern sowie den Prämonstratensern. Beide zielten darauf ab, 'Arme Christen' zu sein. Allerdings prägten auch die Waldenser und die Dominikaner ihren jeweils eigenen Armutsbegriff. Dennoch sieht die Forschung das Armutsideal des Franziskus als radikal, vielleicht auch als das radikalste Modell an. Aus der Perspektive dieser Radikalität scheint es interessant, das Verständnis von Franziskus in Bezug auf das Ideal der Armut innerhalb dieser Seminararbeit näher zu beleuchten. Allerdings sei erwähnt, dass Franziskus neben dem Armutsideal noch weitere Ideale auslebte und auch forderte, wie zum Beispiel Demut, Keuschheit sowie Friedfertigkeit. Jedoch brachte innerhalb der Forschung kein anderes Ideal so viele hermeneutische Kontroversen hervor, wie das franziskanische Armutsprinzip. Zunächst wird Franziskus¿ Leben thematisiert, um zu zeigen, wie sich sein Dasein sich im Verlauf seines kurzen Lebens so kontrastierend wandeln konnte. Hierfür wird das Augenmerk vor allem auf die prägendsten Bekehrungsvisionen gelegt, da diese wichtig sind, um den Wandel nachzuvollziehen. Im Anschluss daran wird gezeigt, wie Franziskus und letztlich auch seine Mitbrüder dessen Verständnis von Armut umgesetzt haben, d. h., es wird nach Franziskus¿ Armutsverständnis gefragt. Dabei werden vor allem zwei Quellen herangezogen. Die Drei-Gefährten-Legende und die Lebensbeschreibungen von Thomas von Celano beleuchten die Armut beziehungsweise das Verständnis von Franziskus dazu sehr ausführlich. Dieses Verständnis und die damit verbundene Forderung innerhalb der Bullierten Regel sowie der Nicht bullierten Regel führten zu Lebzeiten des Franziskus, aber auch weit bis über seinen Tod hinaus zu Problemen. Franziskus versuchte, dem unter anderem mit seinem Testament entgegenzuwirken. Diese Probleme und ihre Lösungsversuche werden, wenn auch nur skizzenhaft, zum Schluss thematisiert. Hierbei werden auch einige Kritiker erwähnt, welche offenbar schon während der Entwicklung des Armutsideals durch Franziskus gegen dieses Modell arbeiteten und es auch nach seinem Tod bekämpften.

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